als virus wurde 1999 in den alphabetischen katalog der
berliner staatsbibliothek
ein 6d-cubus hinterlegt. insgesamt 64 von uns eingeschleuste karteikarten konkretisieren
dabei mit ihren querverweisen eine
6dimensionale struktur, die sich in der vorstellung als
eine räumliche konstellation versinnbildlichen kann.
dieser zustand ergibt sich dadurch, da mit den manipulierten karteikarten in den
katalog noch nicht fixierte
autorennamen oder begriffe eingefügt und, wie bei
verwandten begriffen üblich, mit dem verweis auf andere karteikarten verortet wurden.
alle einfügungen beziehen sich nicht auf den ausleihbaren archiv- bestand, sondern
nur auf weitere manipulierte karteikarten und bilden somit ein selbstreferentielles system.
in ihrer verzweigten und komplex dimensionierten form ist die arbeit nur im detail
erkennbar. sie muß zunächst einmal entdeckt und dann nach den angegebenen
querverweisen von karteikasten zu karteikasten abgelaufen werden.
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